Fußbodenheizung im Holzrahmenbau – so habe ich es gemachtHello world!

ine Fußbodenheizung im Holzrahmenbau? Geht das überhaupt?

Ja. Aber der Aufbau ist etwas anders als bei einem klassischen Massivbau. Gerade wenn nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht, muss man sich vorher genau überlegen, welches System überhaupt funktioniert.

In unserem Holzrahmenbau habe ich mich deshalb für ein Trockenbausystem mit Fermacell-Elementen entschieden. Der große Vorteil: Das System benötigt vergleichsweise wenig Aufbauhöhe und lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst verarbeiten.

Warum gerade dieses System?

Beim Holzrahmenbau war die verfügbare Aufbauhöhe für mich der entscheidende Punkt. Eine klassische Fußbodenheizung mit Nassestrich kam deshalb nicht infrage.

Ich habe mich für die Therm25 Fermacell Elemente entschieden. Die einzelnen Elemente und die benötigten Holzfaserdämmplatten konnten problemlos mit einer Handkreissäge auf das passende Maß zugeschnitten werden.

Vor Beginn der Arbeiten habe ich mir von James Hardie / Fermacell einen entsprechenden Verlegeplan inklusive Mengenaufstellung erstellen lassen und mich zum genauen Aufbau beraten lassen.

Das war für mich wichtig, denn gerade bei einer Fußbodenheizung sollte man nicht einfach nach dem Motto „wird schon passen“ loslegen.

Der Aufbau

Der grundsätzliche Aufbau besteht aus mehreren Schichten, die aufeinander abgestimmt sein müssen.

Zunächst wird der Untergrund entsprechend vorbereitet. Anschließend werden die benötigten Dämm- und Systemelemente verlegt und für die Heizungsrohre vorbereitet.

Die Fermacell-Elemente lassen sich dabei relativ einfach bearbeiten. Mit einer Handkreissäge können die notwendigen Zuschnitte hergestellt werden.

Anschließend werden die Heizungsrohre entsprechend dem Verlegeplan in die vorgesehenen Bereiche eingebracht.

Gerade beim Verlegen sollte man sich allerdings wirklich an den vorher erstellten Plan halten. Schließlich möchte man am Ende eine gleichmäßige Wärmeverteilung und keine Überraschungen beim späteren Betrieb.

Was ich selbst gemacht habe

Den eigentlichen Aufbau der Fußbodenheizung habe ich in Eigenleistung durchgeführt.

Das war für mich einer der Gründe, mich für ein Trockenbausystem zu entscheiden. Die einzelnen Komponenten lassen sich mit überschaubarem Werkzeug bearbeiten und verlegen.

Natürlich braucht man dafür etwas Zeit und sollte sauber arbeiten. Dafür bekommt man aber auch einen sehr guten Einblick in den eigenen Bodenaufbau.

Und genau darum geht es bei meinen Projekten: Nicht einfach nur machen lassen, sondern verstehen, ausprobieren und möglichst viel selbst erledigen.

Der Anschluss an den Heizkreisverteiler

Bei einer Sache würde ich allerdings nicht experimentieren.

Den Anschluss an den Heizkreisverteiler habe ich von einer Fachkraft durchführen lassen beziehungsweise empfehle hier ausdrücklich die Unterstützung durch einen entsprechenden Fachbetrieb.

Die eigentliche Verlegung der Elemente und Rohre ist eine Sache. Der fachgerechte Anschluss und die Inbetriebnahme der Heizkreise sind noch einmal etwas anderes.

Hier sollte man wissen, was man tut.

Mein Fazit

Für unseren Holzrahmenbau war das gewählte System für mich eine gute Lösung.

Die geringe Aufbauhöhe, die Möglichkeit zur Verarbeitung in Eigenleistung und die vergleichsweise einfache Bearbeitung der Elemente haben für mich den Ausschlag gegeben.

Natürlich ist das keine allgemeingültige Anleitung für jedes Gebäude. Jeder Bodenaufbau, jede Konstruktion und jede Heizungsanlage ist anders.

Aber genau deshalb dokumentiere ich meine Projekte hier: Damit ihr sehen könnt, wie ich es gemacht habe, welche Entscheidungen dahinterstanden und welche Erfahrungen ich dabei gesammelt habe.

Nichts gestellt – echte Praxis.

Das komplette Projekt könnt ihr euch auch im dazugehörigen Video auf dem DIY_Sven-Kanal ansehen.

Verwendete Komponenten

  • Therm25 Fermacell System
  • Holzfaserdämmplatten
  • Fußbodenheizungsrohre
  • Heizkreisverteiler
  • entsprechendes Zubehör gemäß Verlegeplan

Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt meinen persönlichen Aufbau und meine Erfahrungen. Bei Planung, Dimensionierung, Anschluss und Inbetriebnahme einer Fußbodenheizung sollte immer die konkrete Gebäudesituation berücksichtigt und bei Bedarf eine Fachkraft hinzugezogen werden.

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